Der Förster

Ein Waldroman
Zum Inhalt
Andreas Iten legt in seinem spannenden neuen Roman in subtiler Art und Weise seine Sorge um den Wald dar. «Der Förster» führt uns nach Hohentann, wo Balz Regli sich leidenschaftlich und mit viel Weitsicht für den Wald engagiert und ihn nach den neuesten ökologischen Erkenntnissen gestaltet. Der Wald allein will ihm aber nicht genügen. Als ein Traum dem Förster seine persönlichen Defizite aufzeigt, eröffnen sich vor Balz turbulente Jahre mit inneren und äusseren Veränderungen.
Eingebettet in Balz’ Geschichte ist viel Wissenswertes zum Zustand unserer Wälder. Ein eindrückliches und hochaktuelles Buch, das sich philosophisch und poetisch mit den Problemen des modernen Waldbaus auseinandersetzt. Was sagt uns der Urwald?
€ 16.50, CHF 19.80
Bucher Verlag, Hohenems
ISBN: 978-3-99018-547-6
Besprechungen
Urner Wochenblatt
Franka Kruse, 22.08.2020
Neue Luzerner Zeitung
Romano Cuonz, 22.08.2020
Zuger Presse
Zuger Presse 15.09.2020
Ankers Buch der Woche
«Balz und Dobler fuhren hinunter zum Urwald. Sie wählten einen Weg, der in die Tiefe der Bestände hineinführte. Auf einem Trampelpfad, den offenbar Forscher und Förster oder geführte Gruppen immer wieder gingen, liess sich sicher gehen. Dann versank der Weg zunehmend im Wald und wurde immer schmäler. Nun durften sie keinen Schritt mehr machen, ohne auf den Boden zu schauen.»
Autor Andreas Iten kennt sich aus. Der ehemalige Gemeindepräsident von Unterägeri, Zuger Regierungsrat und Ständerat war acht Jahre lang Vorsteher des Forst- und Fischereiamtes des Kantons Zug. Wenn er sein Werk «Der Förster» als «ein Waldroman» untertitelt, dann weiss er bestens, wovon er spricht. Beziehungsweise die Hauptfigur Balz Regli, der auf einem kleinen Heimwesen aufwuchs und dann gegen den Willen seines Vaters Förster wurde. Einer, der den Wald in seinem gebirgigen Schwyzer Revier nach eigenen Vorstellungen und neuesten ökologischen Erkenntnissen hegen und pflegen will. Was nicht allen passt. Auch nicht seiner Frau, die ihm vorwirft, er liebe die Bäume mehr als sie. Andere Frauen aber lieben Balz gerade wegen dieser Zuneigung. Was wäre ein (Wald)roman ohne Liebesgeschichten? Ganghofer 2.0 notierte ich nach der Lektüre von Itens jüngstem Streich.